Games

Schon im vergangenen Jahr häuften sich Anzeichen, dass die chinesischen Behörden künftig noch rigoroser gegen den grassierenden Games-Konsum vorgehen könnten: Unter anderem wegen der Angst vor gesundheitlichen Schäden durch die Strahlung von Smartphones und Tablets scheint man nun eine neue Instanz aufgebaut zu haben.

Die in einem Bericht der "South China Morning Post" und einem Fernsehbericht zitierte Stelle nennt sich wohl "Online Games Ethics Committee" und soll bereits mehrere Spiele geprüft haben. Verblüffend ist laut der Zeitung, wie streng die Stelle dabei vorgegangen ist: Neun von 20 getesteten Titeln wurden überhaupt nicht zur Veröffentlichung zugelassen, während die elf übrigen immerhin geändert werden müssen. Welche Games den Prüfern konkret vorlagen, ist unbekannt - ebenso wenig wie die Staatsbehörde, der das Komitee angegliedert ist. Gründe für die Sperrungen sind angeblich Bedenken wegen Online-Sucht, verwerflicher Moral und möglicher Kurzsichtigkeit durch exzessiven Konsum auf dem Mobile-Display.

Für die gerade in Asien zunehmend florierende Games- und eSports-Industrie kann die Arbeit des neuen Komitees massiven wirtschaftlichen Schaden anrichten: Der "South China Morning Post" zufolge sind Games in dem riesigen Land über alle Alters- und Bevölkerungsschichten verbreitet, was sich in einem jährlichen Branchen-Umsatz von sage und schreibe 38 Milliarden US-Dollar äußert.

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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