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Der zunehmend florierende eSports-Markt und das boomende "Battle Royale"-Genre scheinen zu belegen, dass die Zukunft vor allem den Multiplayer-Spielen gehört - und nicht dem klassischen Singleplayer-Erlebnis. Trotzdem feiert Sony mit PlayStation-exklusiven Titeln wie dem Anfang des Jahres veröffentlichten "God of War" und Insomniacs "Spider-Man" immer wieder enorme Erfolge. Auch das vermutlich für 2019 zu erwartende "The Last of Us 2" ist ein reiner Einzelspieler-Titel und führt nach wie vor die "Most Wanted"-Listen von Gamern weltweit an. Und "Red Dead Redemption 2"? Rockstars Hit-Western ist trotz seines Multiplayer-Features vorrangig ein episch erzählter Singleplayer-Blockbuster. Der Hersteller hatte von Arthur Morgans Geschichte in nur wenigen Tagen fast 20 Millionen Stück verkauft, während Bethesdas "Fallout 76" - ein reiner Mehrspieler-Titel - seinen Entwicklern statt Erfolg nur Shitstorm-Schelte einbrachte.

Trends sind eine Sache, Kundenwünsche eine ganz andere

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Was sagt all das über die Entwicklung dieser beiden Märkte - Singleplayer und Multiplayer - aus? Warwick Light, Vizepräsident von Sony Interactive Entertainment in England, Europa und Australien, zufolge "gibt es nach wie vor einen großen Markt für Singleplayer-Titel, die eine großartige Story und fesselnde Spielkonzepte bieten". Dafür beruft sich der Manager auf die Verkaufszahlen der weiter oben genannten Titel, führt aber außerdem ihr Abschneiden bei Preisverleihungen wie den "Golden Joystick Awards" an. Hier konnte allein "God of War" fünf Auszeichnungen einheimsen. Darüber hinaus hat das göttliche Action-Adventure vor einigen Tagen den Preis als "Spiel des Jahres" bei den "Game Awards" abgesahnt. In dem Interview mit dem Magazin "MCVUK" räumt Light zwar ein, dass 2018 ein großes Jahr für "Fortnite" gewesen wäre - aber ebenso ein einzigartiges Jahr für Sony selber, das seinen Fokus weiterhin auf Exklusivspiele im Einzelspieler-Segment gelegt hätte. Laut Light sind "Schlagwörter eine Sache", aber die Wünsche ihrer Kunden wieder eine ganz andere.

Sony scheint sich auch im kommenden Jahr daran zu halten: Außer dem bereits erwähnten "The Last of Us 2" werden das postapokalyptische Open-World-Adventure "Days Gone", die Samurai-Schnetzelei "Ghost of Tsushima" und das abstrakte "Death Stranding" von "Metal Gear"-Mastermind Hideo Kojima für die PS4 erwartet. Gute Aussichten für Spieler jenseits des "Battle Royale"-Hypes. Und notfalls kann man's ja auch einfach mit beidem versuchen?

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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