Musik

Manche Eltern beschallen ihre Kinder schon im Babybauch mit Beethoven und den Beatles, andere setzen sich mit Thema "Nachwuchs und Musik" erst dann auseinander, wenn Battle-Rap oder Death Metal aus dem Kinderzimmer dröhnen. Eine von dem Streamingdienst Deezer erstellte Studie zeigt nun: Wenn Eltern beeinflussen wollen, was ihre Kinder später einmal hören, sollten sie rechtzeitig beginnen.

Deezer führte die Umfrage in mehreren Ländern weltweit durch, in Deutschland wurden etwa 2.000 Eltern und Kinder befragt. Eines der zentralen Ergebnisse: Am stärksten wird der spätere Musikgeschmack bei Kindern bis zum zehnten Lebensjahr geprägt. Insbesondere im Alter von acht bis zehn Jahren reagiert der Nachwuchs sehr stark darauf, was Mama und Papa ihm vorspielen. Mit Beginn der Pubertät wird es für Eltern dann - wenig überraschend - immer schwieriger, Kinder mit "ihrer" Musik zu erreichen.

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Pop sehr beliebt, Punk eher nicht

Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Musikpsychologin Dr. Hauke Egermann entstand, ergab auch, dass deutsche Eltern im internationalen Vergleich relativ zurückhaltend auf den Musikkonsum ihrer Kinder einwirken. Demnach nehmen hierzulande 59 Prozent der Eltern aktiv Einfluss, indem sie etwa bestimmte Musik im Auto spielen oder die Kinder zu Konzerten mitnehmen - in Großbritannien sind es 72 Prozent, in den USA 75 Prozent und in Brasilien sogar 85 Prozent.

Weiter geht aus der Umfrage auch hervor, welche Genres bei den Kleinen besonders populär sind und welche nicht: Am beliebtesten ist in Deutschland Popmusik (94 Prozent positive Rückmeldung von Kindern), gefolgt von Dance (91 Prozent) - mit Punk dagegen können nur relativ wenige Eltern bei ihren Kindern landen (59 Prozent).

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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