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Neues Blitzgerät für Polizei

Mit einem neuen Hightech-Blitzgerät will die Polizei Köln/Leverkusen weiter verstärkt gegen Raser vorgehen. Ab jetzt ist es demnach möglich zu schnelle Motorräder zu blitzen. Außerdem kann das Gerät auch Autos von hinten erwischen.


Mit einem neuen Hightech-Blitzgerät will die Polizei Köln/Leverkusen weiter verstärkt gegen Raser vorgehen. Ab jetzt ist es demnach möglich zu schnelle Motorräder zu blitzen. Außerdem kann das Gerät auch Autos von hinten erwischen.

Ziel ist es weiter die Unfälle durch Raser zu vermeiden, heißt es. Laut der aktuellen Unfallstatistik für Leverkusen gelingt das immer besser: Die Zahl der Unfälle mit Verletzten ist 2012 um 9 Prozent zurückgegangen.

Oft werden allerdings noch Radfahrer in Unfälle verwickelt. Deshalb ist auch die Fahrradpolizei neu ausgerüstet worden: Polizisten auf Mountainbikes sollen im Sommer zum Beispiel alkoholisierte Fahrradfahrer anhalten.

Bei Unfällen in Leverkusen sind 2012 rund 600 Menschen verletzt worden, einer starb. Das sind laut der am Freitag vorgestellten Unfallstatistik der Polizei Köln/Leverkusen rund 9 Prozent weniger als im letzten Jahr. Das entspricht auch dem landesweiten Trend. Die bisherigen Strategien würden Wirkung zeigen und man werde sie jetzt konsequent weiterentwickeln, sagt Polizeipräsident Albers.

Auffällig ist, dass im letzten Jahr deutlich weniger Kinder im Straßenverkehr verunglückt sind. Die meisten Unfälle sind laut Polizei passiert, weil viele Autofahrer beim Abbiegen vergessen den Blinker zu setzen und es so zu Zusammenstößen kommt.

Negativ ist, dass die Zahl der alkoholisierten Fahrer in Leverkusen zugenommen hat und zwar um rund 50 Prozent.

Die meisten Unfälle sind in Wiesdorf und Opladen passiert. Hier sind demnach aber auch täglich die meisten Autos unterwegs.

2011 hatte es in Leverkusen einen Anstieg von knapp 23 Prozent bei den Unfällen gegeben. Insgesamt waren über 640 Menschen damals verunglückt, darunter 5 Tote.





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