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Ägypten: Mursi fordert zur Ruhe auf

Ägyptens Präsident Mursi hat nach gewalttätigen Protesten zum zweiten Jahrestag der Revolution zur Ruhe aufgerufen. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei waren mindestens sieben Menschen getötet worden.


Nach heftigen Ausschreitungen am zweiten Jahrestag der ägyptischen Revolution hat Präsident Mohammed Mursi zur Ruhe aufgerufen und die Gewalt verurteilt. Er appelliere an alle Ägypter, für die "edlen Werte der Revolution einzutreten, ihre Meinungen frei und friedlich zu äußern und der Gewalt zu entsagen", erklärte Mursi in der Nacht zum Samstag in den Netzwerken Facebook und Twitter.

Der Präsident kündigte ein hartes Vorgehen gegen die Gewalttäter an. "Die ägyptischen Behörden werden die Kriminellen jagen und sie vor Gericht bringen", versprach er. Außerdem werde alles getan, um friedliche Demonstrationen zu sichern und zu schützen. Zugleich kondolierte Mursi den Opfern der Gewalt.

Nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums wurden bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Regierungskritikern und Polizisten am Freitag sieben Menschen getötet, sechs in der Stadt Suez und ein Mensch in Ismailija. Demnach wurden außerdem landesweit mehr als 450 Menschen verletzt. Das Ministerium machte keine Angaben darüber, ob es sich bei den Toten und Verletzten um Polizisten oder Demonstranten handelte.


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