Durch die Sperrung der A1-Rheinbrücke bei Leverkusen kämpfen die Unternehmen in der Stadt und der Region mit dramatischen Kostensteigerungen.
Die Industrie- und Handelskammer hat dazu über 100 Unternehmen befragt.
1.700 Euro. So viel Geld kostet die Sperrung der A1-Rheinbrücke die Unternehmen laut IHK täglich. Der Grund: LKW über 3,5 Tonnen müssen Umwege von über 50 Kilometern in Kauf nehmen, wenn sie über Düsseldorf fahren. Wenn sie die Ausweichstrecke über die Kölner Südbrücke wählen sind es 35 Kilometer. Beides führt zu höheren Spritkosten, aber auch zu Zeitverlusten.
Die Kosten von täglich 1.700 Euro könnten auch nicht an die Kunden weitergeben werden, so die IHK.
Sie hofft, dass die Leverkusener Brücke so schnell wie möglich wieder freigegeben wird. Laut Straßen NRW ist das für Anfang März geplant.
Die großen Schäden auf der A1-Rheinbrücke bei
Leverkusen sind jetzt alle behoben. Das hatte Straßen NRW auf
Radio Leverkusen-Anfrage mitgeteilt. Trotz des Winterwetters liegen
die Arbeiten im Zeitplan.Die großen Schäden auf der
Nordseite Richtung Koblenz wurden ebenso wie die auf der
Südseite geschweißt. Noch gibt es aber laut Straßen
NRW noch einige mittelschwere Schäden zu reparieren. Solange
diese nicht behoben sind, gilt demnach auch weiter das Fahrverbot
für LKW über 3,5 Tonnen.
