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NRW-Abgeordnete Mehr Transparenz bei Nebeneinkünften

Die Befürworter einer Offenlegung der Nebeneinkünfte von NRW-Abgeordneten bekommen Rückendeckung aus den Reihen von Experten.


Die Befürworter einer Offenlegung der Nebeneinkünfte von NRW-Abgeordneten bekommen Rückendeckung aus den Reihen von Experten.

In einer öffentlichen Anhörung des Düsseldorfer Landtages sprach sich am Freitag ein Großteil der Redner für mehr Transparenz aus. Sowohl für eine Offenlegung der exakten Summe als auch für ein Stufenmodell gab es Zustimmung.
Nach Einschätzung des Speyerer Verfassungsrechtlers Hans Herbert von Arnim gibt es keine Gründe, die gegen eine Verschärfung der Regeln sprechen. Zudem müssten Spenden an Abgeordnete sowie eine bezahlte Lobbyarbeit grundsätzlich verboten werden. Die für die Antikorruptionsorganisation Transparency International sprechende Vertreterin Marion Stein rechtfertigte eine Offenlegung der Nebeneinkünfte damit, dass mögliche Interessenkonflikte frühzeitig erkannt werden.
In NRW gibt es bislang wenig Transparenz. Zwar müssen die Abgeordneten sämtliche Nebentätigkeiten der Landtagspräsidentin mitteilen. Aber erst ab einer jährlichen Gesamtsumme von 12.000 Euro sind die Parlamentarier dazu verpflichtet, ihre Einnahmen zu melden. Und eine Veröffentlichung der Einkünfte gibt es überhaupt nicht. Deren Summe bleibt - egal wie hoch - unter Verschluss. Derzeit diskutieren die Fraktionen über Veränderungen.


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