Die Spielerfahrung solle tiefergehend, die Zielgruppe breiter werden - mit diesen Worten leiteten die Nintendo-Verantwortlichen bei der E3-Messe im vergangenen Jahr die Präsentation des Wii-Nachfolgers ein. Das Gerät, das den Namen Wii U (sprich: We You) trägt, ist dank eines Tablet-ähnlichen Controllers ein interessantes Stück Hardware - und auch der Star der diesjährigen E3-Messe in Los Angeles. Vorab offenbarte Nintendo-President Satoru Iwata in einem Videobeitrag nicht nur zahlreiche Designänderungen und Fähigkeiten des offziell als "Wii U Gamepad" bezeichneten Tablets, von dem zwei an jede Konsole angeschlossen werden können, sondern auch einen klassischen "Pro"-Controller, der ohne Touchscreen auskommt, deutlich leichter ist und vor allem Core-Gamer begeistern dürfte. Dieser sieht den Steuerungsgeräten der Xbox 360 recht ähnlich und besitzt zwei Analogsticks, ein Steuerkreuz sowie vier Action-Buttons und vier Schultertasten. Darüber hinaus wird auch das alte Wii-Equipment weiterhin unterstützt. Mindenstens ebenso spannend wie die Hardware und Peripherie der Wii ist auch das "Miiverse" - ein Social Network, in dem man sich mit Freunden und Unbekannten austauschen kann. Es lässt sich aktivieren, ohne ein laufendes Spiel verlassen zu müssen. Später soll laut Nintendo auch der Zugriff über das 3DS und Smartphones via App möglich sein. Genauere Informationen über die technischen Spezifikationen, den Preis der Wii U oder den Starttermin nannte Nintendo allerdings nicht. "Zum Weihnachtsgeschäft" ist die einzige offizielle Information des japanischen Herstellers. Etwas auskunftsfreudiger war man bei den Spielen: 23 First- und Third-Party-Titel wurden vorgestellt - darunter familiengerechte Spiele wie "Pikmin 3", "Nintendoland" und "New Super Mario Bros. U", aber auch etliche Games für ein erwachsenes Publikum wie "Aliens Colonial Marines", "Mass Effect 3", "Darksiders 3" oder "Batman Arkham City - Armored Edition".
teleschau - der mediendienst




