"Die Leute werden schockiert sein, wenn sie die Unreal Engine 4 zu Gesicht bekommen und dann erkennen, welche tiefgreifenden Auswirkungen sie haben wird." Mit diesen markigen Worten kündigte Mark Rein, Vizechef von Epic Games, Anfang des Jahres die neue Version des vor allem in Action-Titeln verwendeten Grafikmotors an. Nur: Zu sehen gab es bislang nichts von der Wundertechnik - bis jetzt. Epic Games präsentierte bei der Game Developers Conference in San Francisco hinter verschlossenen Türen die ersten bewegten Bilder der Unreal Engine 4 in Form einer knapp dreiminütigen Technikdemo, an der ein 14-köpfiges Team über drei Monate arbeitete. Offiziell soll das Video bei der Spielemesse E3 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Zur Berechnung und Darstellung der Szenen, in denen unter anderem ein Dämon und Millionen von Funken und Aschepartikeln zu sind, wurde laut einem Bericht des US-Magazins "Wired" ein High-End-PC mit einer Nvidia GTX 680 verwendet. "Auf den Schultern unseres Engine-Teams und des gesamten Studio liegt eine große Verantwortung, die Industrie in die nächste Generation zu hieven", so Design Director Cliff Bleszinski gegenüber wired.com. Er befürchtet, dass einige der gezeigten Möglichkeiten vielleicht nicht mit dem Hardware-Limit der nächsten Konsolen-Generation von Microsoft und Sony möglich sein könnten. "Der Fortschritt muss gewaltig sein. Wir müssen in der Lage sein können, 'Avatar' in Echtzeit zu rendern, weil ich es will und die Spieler es wollen - auch wenn sie vielleicht noch nicht wissen, dass sie es wollen."
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