Gretel Sieveking war unter anderem Moderatorin, überzeugte Sozialistin, Gründerin eines antiautoritären Kindergartens und Dozentin. Außerdem war sie die Mutter des Filmemachers David Sieveking, der ihr mit seiner Dokumentation "Vergiss mein nicht" ein kleines Denkmal setzt: Gretel Sieveking verstarb im Februar 2012 im Alter von 75 Jahren. Ihren Lebensabend verbrachte die leidenschaftliche Intellektuelle damit, gegen die Alzheimer-Demenz zu kämpfen, die 2008 bei ihr diagnostiziert wurde. In seinem Film begleitet ihr Sohn sie mehrere Wochen als Pfleger und entdeckt dabei nicht nur die Beziehung zu seiner Mutter neu, sondern erfährt auch vieles aus dem Leben seiner Eltern, das ihm bislang nicht bekannt war - zum Beispiel, dass die Sievekings eine manchmal komplizierte offene Ehe führten.
Christina Freko
| Kinofilm | |
|---|---|
| Filmbewertung | keine Wertung |
| Filmname | Vergiss mein nicht |
| Starttermin | 31.01.2013 |
| Regisseur | David Sieveking |
| Genre | Dokumentarfilm |
| Entstehungszeitraum | 2012 |
| Land | D |
| Freigabealter | 0 |
| Verleih | Farbfilm |
| Laufzeit | 91 Min. |






