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Weltblutspendetag Blutkonserven knapp

Der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes, der auch die Leverkusener Krankenhäuser mit Blutkonserven versorgt, blickt wieder mit Sorge auf die kommenden Wochen - das sagte ein Sprecher des DRK anlässlich des heutigen Weltblutspendetags.


Erst werde die Fußballweltmeisterschaft und danach die Sommerferien für Probleme sorgen. Wir würden gerne mal etwas anderes sagen - aber die Lage ist schon jetzt schwierig.

 

Aktuell gibt es schon Tage, an denen es 15 Prozent weniger Blutkonserven gibt als benötigt. Der Blutspendedienst will eigentlich immer den Tagesbedarf für vier Tage vorrätig haben - zurzeit sind es maximal zweieinhalb Tage.

 

Die Lage ist schon seit März angespannt. Zwischendurch hat es mal einzelne Wochen gegeben, die haben hoffen lassen, die Situation hat sich aber nie wirklich entspannt. Deshalb beginnt der Blutspendedienst jetzt auch wieder die Stammspender doppelt anzuschreiben. Erst mit einem Brief und dann noch mal mit einer Erinnerungskarte, dass der Blutspende ansteht. Das habe bis jetzt geholfen. (14.06.2018)


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