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Geldautomaten Verzögerung beim Prozess

Der Prozess um eine Geldautomatensprengung in Wiesdorf dauert länger als ursprünglich geplant. Eigentlich sollten am Mittwoch die Plädoyers gehalten werden. Jetzt sind aber neue Beweismittel aufgetaucht.


Nach der Auswertung von DNA-Spuren hat die Verteidigung heute beantragt, einen weiteren Zeuge zu hören. Seine DNA-Spuren waren an einem Beweismittel aufgetaucht. Der Prozess ist deshalb auf Ende des Monats verschoben worden. Außerdem gibt es zwei zusätzliche Prozesstage.

Ende 2016 waren die Anwohner in Wiesdorf von einem lauten Knall wach geworden. Bei der Geldautomatensprengung hatten die Täter fast 300 Tausend Euro Beute gemacht. Am Gebäude war außerdem ein Schaden in Höhe von fast 200 Tausend Euro entstanden. Die drei Angeklagten stehen aber nicht nur wegen der Sprengung in Wiesdorf vor Gericht.

Sie sollen auch für einen eine ähnliche Tat in Solingen verantwortlich sein. Laut Anklage blieb ein Sprengversuch in Willich-Schiefbahn erfolglos. Bei einer weiteren Automatensprengung in Löhne konnte einer der Angeklagten festgenommen werden. Am MIttwoch könnten die Plädoyers in dem Fall gehalten werden. 

(16.05.18)


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