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Dhünnaue Eingriff in Deponie beginnt

Über Jahrzehnte hat sich niemand an die alten Chemieabfälle, die in der Giftmülldeponie Dhünnaue schlummern, gewagt - bis heute. Straßen.NRW beginnt ab sofort, am Leverkusener Rheinufer direkt neben der A1-Rheinbrücke ein großes Regenklärbecken auszuheben.


Es ist der erste von mehreren Eingriffen auf dem Gebiet der Chemie-Müllhalde im Zuge des Neubaus der Autobahnbrücke. Damit keine gefährlichen Stoffe nach draußen gelangen, hat Straßen.NRW ein großes Zelt über der Baustelle errichtet. Hier müssen Bauarbeiter, Geräte und LKW erst verschiedene Schleusen passieren, bevor sie nach draußen können.

LKW zum Beispiel werden erst aufwändig gewaschen, die Luft in dem Zelt mit riesen Turbinen abgesaugt, über Kohlefilter gereinigt und erst dann wieder nach draußen geblasen. Aktuell laufe alles nach Plan, in frühestens zweieinhalb Jahren soll die erste neue Brücke fertig sein. (13.03.18)


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