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Kandidat Helmut Nowak (CDU)

Helmut Nowak ist 1941 geboren und gelernter Kaufmann. Aktuell sitzt der Leverkusener schon im Bundestag.


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Könnten Sie sich auch vorstellen in einer anderen Partei Mitglied zu sein? Wenn nein: Warum nicht? Wenn ja: Welche und warum?

Ich bin bereits seit 1982 Mitglied der CDU-Deutschlands, weil diese Partei für mich als einzige Partei wirtschaftliche Vernunft mit unseren christlichen Traditionen und sozialen Werten verbindet. Sie bildet für mich daher die Kraft der Mitte und repräsentiert nicht nur einzelne Gruppeninteressen. Die CDU ist meine politische Heimat!

 

Wenn Sie nicht in der Politik tätig wären, was würde der Politik dann fehlen?

Als mittelständischer Unternehmer kenne ich die Herausforderungen, Belange und Probleme von kleinen Betrieben und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der täglichen Praxis. Daher versuche ich Probleme schnell und pragmatisch zu lösen. Ich glaube, dass meine langjährige und praktische Erfahrung in einer Politik, in der es häufig bürokratisch und realitätsfern zugeht, durchaus von Nutzen ist. Der Bürokratieabbau ist nicht umsonst mein Fachgebiet im Wirtschaftsausschuss.

 

Leverkusen ist eine relativ kleine Stadt mit verhältnismäßig wenigen Einwohnern im Vergleich zu größeren Städten. Wie werden Sie die Interessen der Stadt Leverkusen in Berlin durchsetzen?

Ich möchte, dass unsere Region generell stärker in der Bundespolitik berücksichtigt wird! Denn die Zukunft von Leverkusen und Umgebung hängt auch von den richtigen Entscheidungen in Berlin ab. Als Leverkusener und durch zahllose persönliche Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt, sind mir die Themen, die uns hier beschäftigen, natürlich bestens bekannt. Ich verstehe mich als Brückenbauer, der diese Aspekte und die vielen guten Ideen der Menschen ins politische Geschehen in Berlin miteinbringt. Durch Engagement und Hartnäckigkeit konnte ich schon so manchen Stein ins Rollen bringen. Und so möchte ich unserer Region weiterhin eine starke Stimme im Bundestag geben.

 

Für die nächsten Jahre sind in NRW, unter anderem auch in Leverkusen, einige Baustellen auf Autobahnen geplant. Darunter fallen zum Beispiel der Neubau der A1-Rheinbrücke und die Verbreiterung der A3 zwischen Leverkusen und Hilden. Was werden Sie in der Hinsicht tun, um Staus zu verhindern oder zumindest zu verringern?

Gerade bei Neubauprojekten haben wir es oftmals mit berechtigten Sorgen der Anwohner zu tun. Diese gilt es ernst zu nehmen. Ich verstehe meine Aufgabe darin, möglichst alle Beteiligte an einen Tisch zu bringen und Türen zu öffnen. Nur so lässt sich eine bestmögliche Lösung finden, die dann auch schnell und ohne weitere Verzögerungen umgesetzt werden kann.

 

Die A1-Rheinbrücke soll neu gebaut und damit verbreitert werden. Dazu besteht auch die Überlegung in die Giftmüll-Deponie Dhünnaue einzugreifen. Welche Gefahren sehen Sie bei diesem Neubau? Was ist Ihr Vorschlag, um mögliche Gefahren zu verhindern?

Natürlich hoffen wir alle, dass ein Eingriff in die Dhünnaue gänzlich vermieden werden kann. Sollte ein Eingriff in die Deponie jedoch aus technischen Gründen nicht verhindert werden können, so muss dieser so gering wie möglich gehalten und auf eine Art und Weise durchgeführt werden, dass ein Austreten von Schadstoffen sicher verhindert wird. Auf keinen Fall dürfen Menschen und Umwelt gefährdet werden.

 

Leverkusen ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Große Unternehmen haben hier ihren Sitz. Aber das Gewerbesteueraufkommen ist gering, die Stadtkasse leer - ganz im Gegensatz zur Nachbarstadt Monheim. Was ist Ihre Idee, um finanzschwachen Kommunen und speziell Leverkusen zu helfen?

Für Kommunalfinanzen bin ich als Bundestagsabgeordneter natürlich nicht zuständig. Klar ist, dass wir zur Finanzierung unserer sozialen und ökologischen Marktwirtschaft eine starke Wirtschaft benötigen. Die Rahmenbedingungen hierzu werden nicht zuletzt in Berlin gesetzt. Als Mitglied des Wirtschaftsausschusses streite ich täglich dafür, dass Unternehmen in Deutschland erfolgreich tätig sein können. Denn wirtschaftlicher Erfolg ist die Grundlage für weiterhin sprudelnde (Gewerbe)-Steuereinnahmen.

 

Wie andere Kommunen hat auch Leverkusen in den letzten Jahren viele Flüchtlinge aufgenommen. Zum Teil waren die Kapazitäten derart erschöpft, dass Turnhallen genutzt und Zelte aufgestellt werden mussten. Nicht nur die Integration der Menschen ist eine große Herausforderung, sondern auch die Finanzierbarkeit der Hilfe. Wie sollte die Politik Ihrer Meinung nach auf die Herausforderungen reagieren?

Ich finde es zunächst einmal richtig, dass Deutschland für Asylsuchende Verantwortung übernommen hat und Menschen in Not hilft. Sicher ist jedoch, dass wir nicht allen, die zu uns kommen wollen, helfen können. Deshalb setze ich mich auch für eine Steuerung der Zuwanderung ein, um unser Land vor einer Überforderung zu schützen. 2015 darf sich nicht wiederholen. Eine Zuwanderung sollte letztlich auch Deutschland nutzen.
Bei der Finanzierung der Flüchtlingsproblematik darf der Bund die Kommunen nicht im Stich lassen. Hier ist in den letzten Jahren viel geschehen, was aber unter rot-grün in NRW nicht immer richtig umgesetzt wurde. Ich bin sicher, dass wir mit der neuen Landesregierung in Düsseldorf zu spürbaren Verbesserungen auch für unsere Stadt kommen werden.

 

Einige Menschen fühlen sich nicht mehr sicher. Zum Beispiel ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Leverkusen relativ hoch. Aber auch die Angst vor Terroranschlägen wirkt sich auf die Stadt aus. Steine schützen die Fußgängerzone, auf den Weihnachtsmärkten patrouillierten bewaffnete Polizisten. Sehen Sie Bedarf darin, die innere Sicherheit zu verbessern? Was sind Ihre Pläne, um in Zukunft mehr Sicherheit zu gewährleisten?

Sicherheit ist eine Voraussetzung für ein Leben in Freiheit! Für mich ist klar: Wer unsere Grundwerte wie Freiheit, Demokratie und Achtung der Menschenwürde bedroht, dem muss mit aller Entschiedenheit begegnet werden.
Daher müssen wir unsere Polizei mit der richtigen Ausstattung dazu befähigen, Kriminalität und Terror effektiv zu bekämpfen. Daneben muss aber auch unsere Justiz so ausgestattet sein, dass Kriminelle und Extremisten zügig verurteilt werden können.

 

In vielen Familien sind beide Elternteile berufstätig. Ein Einkommen reicht häufig nicht. Trotzdem möchten sich vielfach auch beide Elternteile um den Nachwuchs kümmern. Welche Pläne haben Sie, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können?

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört heute zu unserer modernen Arbeitswelt dazu. Unser Staat hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von Familienleistungen verbessert oder neu auf den Weg gebracht, beispielsweise das Elterngeld und Maßnahmen zur ganztägigen Kinderbetreuung. Für mich ist dabei wichtig, dass der Staat keine Vorschriften macht, sondern die unterschiedlichen Lebens- und Erziehungsmodelle gleichermaßen anerkennt und unterstützt.

 

Wohnungen in Leverkusen werden immer teurer und für einige Menschen unbezahlbar. Sie sprechen von einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Wie dringend ist es Ihrer Meinung nach, neue bezahlbare Wohnungen zu schaffen?

Dort, wo Wohnungen fehlen, bedarf es zweifelsohne neuen Wohnraums in allen Preislagen. Wir müssen daher aufpassen, dass wir durch überbordende baurechtliche Vorschriften insbesondere den privaten Wohnungsbau nicht erdrosseln. Ich plädiere für die Schaffung staatlicher Anreize, damit insbesondere junge Familien sich den Traum von einer eigenen Wohnung oder einem Häuschen erfüllen können. Darüber hinaus ist privater Wohnraum in meinen Augen eine sinnvolle Altersvorsorge.


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