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Blutspende Engpass spitzt sich zu

Das Deutsche Rote Kreuz sucht Blutspender. Jetzt in den Ferien würde sich die Situation immer besonders zuspitzen, heißt es. Trotzdem ist das DRK der Meinung: Bestimmte Risikogruppen sollen von den Spenden ausgeschlossen bleiben.


Es gehe darum, die Ansteckungsgefahr mit HIV zu verringern. Die Statistik der letzten Jahre spricht eine deutliche Sprache, heißt es vom DRK Blutspendedienst West: Wenn der sehr seltene Fall eintrete, dass bei einer Blutkonserve HIV entdeckt werde, dann stamme diese meistens von einem Mann, der sexuellen Kontakt mit einem anderen Mann hatte.

Der Schutz des Patienten, sei am wichtigsten. Er habe das Recht auf ein möglichst gutes und sicheres Präparat. Das DRK sagt aber auch: Wenn es in Zukunft eine Testmöglichkeit gibt, mit der HIV sofort nach der Ansteckung feststellbar ist, dann sollten auch Risikogruppen spenden dürfen.

(17.07.17)


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